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Gruppengrenzen 2016, Einführung CDL

Nach langer Überlegung sind die Gruppengrenzen für 2016 verfügbar. An die Stelle des GPH tritt mit CDL eine neue Kennzahl zur Bestimmung der Grenzen.

Für die Einteilung der ORC-Startgruppen kommt bei deutschen Seeregatten 2016 erstmals der sogenannte CDL-Wert zum Einsatz. CDL steht für „Class Division Lenght“ und soll als Kennzahl für Gruppeneinteilung den bisher verwendeten GPH-Wert ablösen. Anders als beim GPH gibt der CDL-Wert keine ganzheitliche Auskunft über die Leistungsfähigkeit einer Yacht, sondern bezieht sich ausschließlich auf die Performance an der Kreuz. Hierzu geht in den CDL-Wert neben der vermessenen Wasserlinie die kalkulierte Amwind-Performance einer Yacht bei 12 Knoten Wind, entnommen aus dem ORCi-Messbrief, mit ein.

Diese Kombination aus physikalischer Größe und berechneter Leitungsfähigkeit behandelt somit das Problem von unterschiedlichen Geschwindigkeitspotentialen und Schiffsdimensionen. Konkret bedeutet dies, dass durch die Fokussierung der Amwind-Performance zur Klasseneinteilung die Felder bei Up&Down-Regatten deutlich homogener werden. Die Auswertung der berechneten Ergebnisse ist von der Einführung des CDL-Wertes in keiner Weise betroffen, da es sich bei CDL einzig um eine Kennzahl zur Gruppeneinteilung handelt. Die berechneten Ergebnisse werden weiterhin durch die gängigen Scoring-Methoden erstellt.

Die Gruppengrenzen für deutsche ORC-Regatten 2016 lauten:

ORC 1:  > 11.6 m
ORC 2: ≤ 11.6 m –  > 9.7 m
ORC 3: ≤ 9.7 m –  > 8.2 m
ORC 4: ≤ 8.2 m

Die Deutschen Gruppengrenzen orientieren sich an den Gruppengrenzen der ORCi-Weltmeisterschaft 2016 vor Kopenhagen, sind jedoch um eine zusätzliche Gruppe ORC 4 für Yachten kleiner 30 Fuß ergänzt. 

Download: CDL-Erklar-Papier-2016.pdf

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