Aktuelles

Maior 2016

Der Saisonauftakt hatte alles in Petto: Viel Wind, kein Wind, Mittelwind. Dazu Regen und Sonne satt, also eigentlich alles genau so, wie es sich gehört. Lest hier die Berichte der Drittplatzierten Teams. 

 

ORCi1: Tutima - Vielen Dank an Annika für den Text!

Am liebsten würden wir schreiben: das Wasser war pink, die Delfine sind um uns herumgesprungen, und der kühle Prosecco hat in der prallen Sonne nach den Wettfahrttagen gemundet – nein, so war es natürlich nicht! Bevor wir zur diesjährigen MaiOR angetreten sind, konnten wir uns bereits bei einigen sehr windigen Trainingseinheiten wieder einspielen, sodass uns der erste Wettfahrttag mit seinen angesagten 25 Knoten nicht allzu sehr beeindruckte. Vielmehr nutzen wir unser Selbstbewusstsein, um die 3 kräftezehrenden Wettfahrten mehr oder weniger sauber abzufahren. Mit Stand von Freitag auch ziemlich erfolgreich: so waren wir laut der ersten Hochrechnung der Ergebnisse T-A-G-E-S-S-I-E-G-E-R!!!! Auch wenn dieses Ergebnis nach diversen Anläufen wieder revidiert wurde, das Gefühl über den vermeintlichen Erfolg war trotzdem klasse! Doch auch ein 3. Platz ist eine super Leistung, sofern man sich in einem großen Feld behaupten konnte. Letzteres blieb in diesem Jahr in Klasse 1 leider aus. Freunde des Segelsports, wo sind denn alle? Egal, das Kegelbootfahren hat trotzdem riesen Spaß gemacht, und so hatten wir eben mehr Platz auf der Linie.

Zurück zum Bericht: der Samstag morgen weckte uns mit einer gähnenden, nass-grauen Flaute. Nach viel zu frühem Treffen am Hänger (08:00 Uhr!!!) dann die frohe Nachricht: Startverschiebung an Land und ab in die Eisdiele Kaffee trinken, wo man diverse Leidensgenossen traf, die ebenfalls fachmännisch auf die Kieler Förde blickten und über den Wind fachsimpelten. So sollte dieser gegen Mittag einsetzen, und endlich konnten wir raus auf die Bahn, und zumindest ein Rennen zu segeln. Über die Platzierung muss man an dieser Stelle nicht sprechen, da zu diesem Zeitpunkt nach wie vor Würfelroulette herrschte... Da wir Abends jedoch vom KYC mit Hot-Dogs satt verwöhnt wurden, war das dann doch alles gar nicht so schlimm.

Vom Tanz in den Mai direkt an Bord: und dort hieß es bei einem Hauch von Sonne: die klitschnassen Vorsegel und Spinnaker trocknen, und das geht nun einmal am besten, wenn die Tutima 3 Stunden vor Start aus dem Hafen läuft. Gemacht, getan, und dann noch 3 Wettfahrten gesegelt. Die Sonne hat uns dabei den ganzen Tag nicht im Stich gelassen, sodass wir die Yacht Abends sogar noch trocken und startklar für die Überführung nach Schweden einräumen konnten. Ein wunderschönes, erstes Regattawochenende also, mit einem 3. Platz am Ende!

An dieser Stelle auch noch einmal ein besonderer Dank an die Jungs von der RVS für das Drumherum UND Andi Lochbrunner für das äußert schmackhafte Bier!!!

Cheers, eure Tutima-Mädels

 

ORCi2: Ginkgo - Danke an Dirk für den fabelhaften Bericht. Viel Spass beim lesen!

 

Liebe Seesegler,
 
so schnell geht es in diesen Tagen. Zuerst kommt die Yacht ins Wasser, wird beim Go4Speed in Betrieb genommen und dann wurde es auch gleich ernst.
 
Der Freitag versprach ordentlich Wind zwischen 20 und 28 kn aus Nord. Die Mannschaft war in diese Zusammensetzung und Positionierung noch nicht auf der Bahn. Entsprechend Respekt hatten wir vor den Elementen. Vielleicht auch ein Grund für die konstanten Platzierungen im vorderen Bereich. Zumindest haben wir es ohne Schäden geschafft. Nur war leider alles nass und kalt!
 
Die Siegerehrung genossen wir mit dem König bei einem südlichen Bierchen. Tolle Stimmung bei fiesem Wetter, Dauerregen mit Tiefsttemperaturen!
 
Am zweiten Tag wollte der Wind nicht kommen, so blieben wir bei ständig laufender Heizung einfach unter Deck. Leider wich die viele Feuchtigkeit auch so nicht aus dem Boot. Um 13:00 Uhr ging es dann aber doch los. Ein erster Versuch und gleich gelungen, dafür gab es leider keine weiteren Wettfahrten. Der 4. Platz sollte uns am Abend auf den Platz 2 der bisherigen Gesamtwertung hieven. Klar war schon, dass Sven und Toddy mit ihrer 'neuen' durchgestylten X-41 SYDBANK mit dem Streicher am Sonntag wieder vorbei ziehen würden.
 
Der Samstagabend mit Musik und Tanz? in den Mai war ausgesprochen nett und führte die verschiedensten Crews und Skipper zusammen. Das hat sich wirklich sehr angenehm entwickelt. Die Klasse 2 muss sich dabei gegenseitig ordentlich angestachelt haben, so dass der Wettfahrtleiter am Sonntag die Black Flag gleich mehrmals zog. Zumindest gab es sportliche Rennen bei abnehmenden Winden. Zuletzt landeten wir auf dem dritten Gesamtplatz hinter unseren Freunden der JOKI aus Dänemark und ganz vorn, fast unantastbar, die SYDBANK. Gratulation Jungs! Wir haben unsere Baustellen entdeckt und werden daran arbeiten! Dann sollte die Luft da oben dünner werden!
 
Vielen Dank an die Organisatoren und Wettfahrtleitung des Kieler Yacht Clubs, vielen Dank an Andy für die Kostprobe aus dem Süden und an die RVS für das Zusammenführen der Mannschaften. - Wir kommen gern wieder und sind schon heute gespannt auf die KiWo mit der IDM.
 
 
Viele Grüße
 
Dirk Clasen

 

ORCi3: Patent3, mit Dank an Henning!

Der Saisonstart mit den ersten Trainingstagen der Patent3 fingen bei Kaiserwetter an, bevor es zum ersten Event nach Kiel ging. Die Wettervorhersage zu MAIOR klang nicht sehr gut. Na ja, es konnte ja eigentlich nur schlecht werden. Bei 3-28 Konten war für uns alles dabei. Eigentlich fast perfekt, denn so konnten wir die Zeit auf dem Wasser nutzen um einige Dinge mal auszuprobieren. Da stand der Masttrimm, Segelwahl oder auch Crewaufteilung bei uns im Vordergrund. 

Das einzige was nicht so klasse war, waren die Temperaturen. Wir hatten teilweise mehr an als im Skiurlaub. Dennoch hat es auf dem Wasser viel Spaß gebracht, mit 17 Schiffen in unserer Klasse auf der Bahn zu segeln. An die neue Gruppeneinteilung muss man sich noch etwas gewöhnen. Mal abgesehen von 90 Grad Winddrehern und der abflauende Wind auf 3 Knoten, waren es sehr enge und spannende Rennen. Es freut uns, dass wieder so eine Leistungsdichte bei uns am Start ist.

Highlight des ganzen Wochenendes, waren aber die Social Events. Am Freitag Abend frisch gezapftes Bier von unserem DSV Präsident Andi Lochbrunner, später dann noch eine Zimmerparty im Haus der Athleten und zum krönenden Abschluss der „Tanz in den Mai“ am Samstag Abend in der Vaasahalle. Bier und Hotdog satt. Mit einfachen Mitteln und der richtigen Lokalität wurde eine tolle Party veranstaltet. Klasse!

Dies fördert den Gemeinschaftssinn, den Austausch von Informationen und der Pflege von Kontakten. Größen Dank an die Organisatoren. Über den schwachen Ergebnisdienst reden wir mal nicht. Die beteiligten Personen wissen bestimmt das es besser geht.

Sportliche Grüße

Henning Tebbe

Paten3 GER 5533

 

P.S.: Das schicke Bild oben hat Dan von der Sportsfreund gemacht, vielen Dank!

 

 

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