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Bericht Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Regattavereinigung Seesegeln fand am Samstag, den 22.04.2017 in der Vaasahalle in Schilksee statt. Leicht verspätet anbei das Protokoll für alle, die nicht vor Ort sein konnten. 

Anbei zur Erinnerung die Tagesordnung:

TOP 1 Feststellung der Satzungsmäßigkeit der Versammlung und Wahl des Versammlungsleiters
TOP 2 Bericht des Vorstandes
TOP 3 Kassenbericht über das Geschäftsjahr 2016
TOP 4 Bericht des Revisors
TOP 5 Entlastung von Vorstand und Revision
TOP 6 Wahlen - zur Wahl steht für die nächste Amtszeit: Revisor
TOP 7 Rückblick auf die Saison 2016
TOP 8 What’s next? – weitere Aktivitäten und Aktionen der RVS für 2017
TOP 9 Sonstiges

TOP 1 & 2:
Die Jahreshauptversammlung wurde um 19:30 durch den 1. Vorsitzenden eröffnet. Nach Feststellung der Satzungsmäßigkeit und Wahl des Versammlungsleiters wird im Einvernehmen der Anwesenden der Tagesordnungspunkt 7 "Rückblick auf die Saison 2016" vorgezogen.
Der Vorstand berichtet den anwesenden Mitgliedern vom vergangenen Jahr. Die IDM Seesegeln wird nach Einführung einer Langstrecke als erfolgreiches Modell für zukünftige IDM-Seesegeln hervorgehoben. Trotz stagnierender oder rückläufiger Meldezahlen blickt der Vorstand auf ein gutes Jahr 2016 zurück. 
Neben der selektiven Rückschau auf einige Events wurde dabei insbesondere der Systemwechsel von GPH zu CDL beleuchtet. Der Vorstand vertritt den Standpunkt, dass der Wechsel von GPH zu CDL sinnvoll gewesen ist, und die Einteilung nach CDL beizuhalten sei. Dennoch wurde hervorgehoben, dass die internationalen Gruppengrenzen des ORC nicht der Realität der Deutschen Flotte entsprechen und von daher eine Rückkehr zu nationalen Gruppengrenzen im Sinne einer homogenen Verteilung der Yachten auf 3 bzw. 4 Startgruppen anzustreben sei. 

TOP 3:
Schatzmeister Jürgen Klinghardt präsentiert die Zahlen und erläutert die einzelnen Posten im Kassenbericht. 2016 war ein ausgeglichenes Jahr.

TOP 4:
Dr. Ulrich Amann bescheinigt als Revisor (in Abwesenheit) die ordnungsgemäße Kassenführung.

TOP 5:
Dr. Andreas Lochbrunner übernimmt die Entlastung des Vorstandes. Der Vorstand wird entlastet. Es wird ein einstimmiges Ergebnis erzielt. Der Vorstand bedankt sich bei Dr. Andreas Lochbrunner für dessen Engagement für das Seesegeln in Zeiten als DSV Präsident. 

TOP 6:
Jürgen Klinghardt stellt das Budget für 2017 vor. Das Budget wurde auf Basis von derzeit ca. 210 Mitgliedern erstellt. Das Budget wird verabschiedet.

TOP 8: 
Der Vorstand stellt das Konzept für 2017 ff. vor. Neben der Entschlackung der Rangliste für 2017 (RVS Inshore und RVS Offshore Cup) soll die bisherige Leitlinie weitergefahren werden welche vorsieht, den Freizeitwert beim Seesegeln zu erhöhen, den Austausch unter den Seglern zu fördern und den Einstieg zu erleichtern. Es wird betont, dass hierbei die einzelnen Veranstalter in der Pflicht stünden, sich aktiv an der Attraktivitätssteigerung ihrer Regatten zu beteiligen. Die Zusammenarbeit mit dem FSC und dem KYC wird diesbezüglich lobend hervorgehoben.  

Uwe Wenzel stellt im Namen der Warnemünder Woche das Konzept für die IDM Seesegeln 2017 vor. Die Vermessung wird während der Regatta von Jonas Renken und Robert Jacobsen stichprobenartig erfolgen. Es ist für Teilnehmer ausreichend, am Tag der 1. Wettfahrt anzureisen. Ein separater Vermessungstag ist nicht erforderlich. Alle Yachten werden an einem Steg im Yachthafen Hohe Düne liegen. Die Distanz der Langstrecke soll entsprechend der Bootsgröße so angepasst werden, dass jede Crew zwischen 20 und 24 Stunden Segelzeit erhält.
In allen 4 ORC Klassen soll eine IDM gesegelt werden. 

TOP 9:
Die Vergabe des Veranstaltungsortes der ORC IDM 2018 wird erfragt. Dr. Wolfgang Schäfer erläutert die Herleitung des World Sailing Offshore Worlds 2018 in Den Haag. Über die Diskussion um die IDM 2018 entfalltet sich eine weitere Debatte um die ORC-Gruppengrenzen in Deutschland. 
1. Vorsitzender Bertil Balser fordert angesichts des Ungleichgewichts zwischen den wenigen Crews, die international Segeln und von der Anwendung der ORC-Gruppengreznen profitieren, und der deutlichen Mehrzahl an Schiffen, die nicht international segeln und folglich unter den ORC-Gruppengrenzen leiden nationale Gruppengrenzen für 2018. 
Alle beteiligten sind sich einig, dass die ORC-Vorgabe für die nordeuropäische Flotte nicht funktioniert. DSV-Vermesser Boris Hepp erläutert in diesem Zusammenhang, auf welcher Grundlage die Entscheidung der Gruppengrenzen jährlich getroffen wird. 
Folgendes wird festgehalten: Sollten die Gruppengrenzen der Offshore Worlds 2018 nicht mit der deutschen Flotte kompatibel sein, werden eigene Grenzen gezogen. 

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