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IDM Seesegeln: Leichtwindpoker zum Auftakt

Die Langstrecke liegt hinter den Crews. In drei Gruppen wurde bei leichten Winden um jeden Meter gekämpft. Hier der erste Überblick:

IDM Update zum Ende des zweiten Tages. Nachdem Wettfahrtleiter Uwe Wenzel gestern pünktlich um 14 Uhr die 46 Teams auf die Langstrecke schicken konnte, wurde heute mangels Wind nicht gesegelt. Aber der Reihe nach: IDM Seesegeln 2017 in Warnemünde. Mit 46 Teams in drei Gruppen ist der Saisonhöhepunkt des RVS-Inshore Cups gut besetzt. In Klasse ORCi1/2 gehen 14 Yachten, in ORCi3 25 und in ORCi4 7 Yachten an den Start. Alle Gruppen sind hochkarätig besetzt und es scheint auch heute noch vollkommen offen, wer sich vor Warnemünde durchsetzen wird.

Die gestrige Langstrecke brachte eine erste Hackordnung in die Listen, auch wenn der Titel "Langstrecke" etwas stark überdehnt ist angesichts der 7,5 Stunden Segelzeit, welche die Yachten im Schnitt benötigten um den abwechslungsreichen Kurs vor Warnemünde zu absolvieren. Die Wettfahrtleitung hatte angesichts der schwachwindigen Prognose keine andere Möglichkeit, als die Distanz zu kürzen um so eine faire, segelbare und sportlich wertvolle Distanzwettfahrt in die Serie mit reinzubekommen. Unter den Teilnehmer fand die Entscheidung große Zustimmung. 

In ORCi1/2 siegte die Dockenhuden (X-41) vor ihren Schwestern Sydbank und Imagine. Axel Seehafers Soto40 Sportsfreund war als einziges Gleitboot der Flotte zwar wie erwartet am schnellsten, konnte berechnet jedoch nur den 4. Rang erkämpfen. Taktiker Jesper Radich sagte: "Es ist bei wenig Wind schwer, der Rating-Performance des Boots zu entsprechen. Wir haben ein schönes Rennen gefahren und blicken gespannt auf die nächsten Tage." 

Ähnliche Stimmen kamen aus der mit 25 Yachten am stärksten besetzen Gruppe ORCi3. Kai Maires' Crew der IMMAC Fram war die Erlösung förmlich anzusehen, als gegen 22:30 die Ergebnisse beim Einlaufbier verkündet wurden. Mit gerade 31 Sekunden sicherte sich die Italia 998 IMMAC Fram den 1. Platz vor Knut Freudenbergs First 36.7 Halbtrocken. 

In ORCi4 belegte der Vierteltonner bluebird berechnet ganz nach vorne, nachdem die Crew mit 08:36:13 die zweitlängste Zeit gesegelt einfuhr. Wir freuen uns tierisch, dass Klasse 4 mit 7 Teams besetzt ist. Das gab es seit Jahren nicht, gefühlt sogar noch nie. Morgen sollen 4 Wettfahrten gesegelt werden, wir werden berichten!

 

 

 

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