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RVS Offshore und Double Hand Cup

Acht Runden für die Double-Hand Fraktion, satte 20 Events für die Jahreswertung der Mittel- und Langstreckensegler in voller Crewstärke: Die RVS präsentiert mit dem RVS Offshore und dem RVS Double Hand Cup zwei zeitgemäße Formate für die kommende Saison. 

Langstreckenregatten erleben in den letzten Jahren starken Zulauf. Klassiker wie das Rolex Fastnet Race oder Gotland Rund sind unter Dickschiff-Crews extrem beliebt und die begrenzt vorhandenen Startplätze in wenigen Minuten vergeben. „Ganz klar: Langstreckensegeln ist für viele das Herzstück unseres Sports“, sagt RVS-Chef Bertil Balser. „Da ist es selbstverständlich, dass wir für die hiesige Flotte ein entsprechendes Angebot darlegen.“ 

Nach der Offensive um die Up&Down Fraktion in Gestalt des RVS Inshore Cups legt die Seesegel-KV jetzt nach: Ein saisonübergreifendes Angebot für Mittel- und Langstreckensegler soll den Rahmen für die Aktiven der Saison 2019 setzen. Wichtigste Neuerung hierbei: Der RVS Double Hand Cup. Insgesamt acht Events, die sog. Runden, bilden dabei die Jahreswertung. Um in die Wertung zu kommen, werden die besten 4 Wettfahrten gewertet. Und bereits die erste Runde beginnt mit einem Paukenschlag: Das junge Event „Baltic 500“ von Strande um Læsø und Seeland eröffnet die Serie. Weitere Highlights sind die Rennen Rund Bornholm, der Sydbank Cup als auch die Flensburger Fördewoche. 

„Das Segeln auf lange Distanz ist die DNA unseres Sports. Was Seglerinnen und Segler auf einer Langstrecke erleben, finden sie in keiner anderen Klasse. Umso mehr freut es mich, dass mit der Olympia-Nominierung von Mixed-Offshore hier nun ein zusätzliches Schlaglicht gesetzt wird“, sagt RVS-Vize Bendix Hügelmann.

Neben dem Angebot für Double Hand Crews hat die RVS wie im vergangenen Jahr eine Jahreswertung für hiesige Mittel- und Langstrecken in voller Crewstärke zusammengestellt, den RVS Offshore Cup. Satte 20 Regatten gehen in die Wertung mit ein. Die Auswahl der Events unterliegt dabei einem Regionalproporz. Das bedeutet, dass jede Crew im näheren Umkreis ihres Heimatreviers nahezu gleiche Chancen hat, über das Jahr genug Punkte zu sammeln, um die Jahreswertung für sich zu entscheiden. Anders als beim RVS Inshore Cup gehen in die Offshore-Wertung nur die besten 5 Ergebnisse des Jahres ein. Gewertet werden die einzelnen Läufe der jeweiligen Veranstaltung. Damit ist theoretisch eine Teilnahme an der Nordseewoche bereits ausreichend, um in der Jahreswertung gelistet zu sein. 

Neu ist, dass die besonders anspruchsvollen Langstrecken-Rennen mit einem Faktor belegt sind. Dieser berücksichtigt die Distanz und stellt damit den sportlichen Wert dar. So gehen die beiden anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Saison, das Rennen Helgoland – Edinburgh sowie Rund Bornholm jeweils mit dem Faktor 0,4 in die nach Low-Point gewertete Serie ein. Zum Vergleich: Gemäßigte Mittelstrecken wie Ærø Rund oder die Weser-Herbst-Regatta gehen ohne Faktor in die Jahresbesten-Ermittlung.

„Im RVS Offshore Cup treffen die unterschiedlichsten Crews aufeinander. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dieses Format nicht nur den Austausch unter den Seglern fördert, sondern der Klasse insgesamt dabei hilft, eine größere Strahlkraft zu entwickeln“, sagt Bertil Balser. „Die besten Crews aus Inshore, Offshore und Double Hand Wertung finden spätestens zur Seesegelparty 2019 zusammen, das wird ein ganz besonderes Fest“, so Balser weiter.

Die weitere Vermarktung der RVS Cups läuft derweil auf Hochtouren. Die Klassenvereinigung ist derzeit auf der Suche nach Partnern aus der maritimen Wirtschaft, um die KV-Arbeit weiter professionalisieren zu können. „Wir führen bereits Gespräche mit festen Größen aus der Branche“, sagt Bendix Hügelmann. 

„Originalität ist dieser Tage ein knappes Gut – Gerade wenn immer mehr Marken ihre Präsenz in den herkömmlichen Medien reduzieren droht im Digitalen oft Beliebigkeit. Hier setzen wir an um ein glaubwürdiges und nachhaltiges Angebot mit unseren Partnern zu entwickeln“, so Hügelmann weiter. 

 

 

 

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