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RVS Inshore Cup Round 1

Liebe Freunde des Seesegelns,

hinter uns liegt die erste Runde des RVS Inshore Cups 2019. Schnelles Fazit vorab: Super Regatta, tolle Veranstaltung: Das RVS Bluebook zeigt Wirkung. Knapp 40 Teams, eine bombensichere Orga an Land und auf dem Wasser sowie ein freundschaftlich-entspanntes Rahmenprogramm. Wir könnten kaum glücklicher sein und haben zur Feier des Tages gleich die Ergebnisse des RVS Inshore Cup dabei. Doch der Reihe nach:

 

Go4Speed: Die Flotte trägt schwarz

Bevor es am Freitag endlich auf dem Stollergrund losgehen sollte, standen zwei Tage Praxistraining bei Go4Speed in der Strander Bucht auf dem Programm. Vom DSV wie gewohnt gut organisiert, konnten die Seebahn-Crews am Mittwoch und Donnerstag ihre ersten zwanglosen Runden über den Parcours drehen. Dem ganzen Team vom DSV, besonders aber Robert und Anna gilt unser Dank, dass sie auch in dieser schweren Stunde nach Boris‘ Ableben sich so klasse um die Belange der Segler gekümmert haben. DSV-Technik Chef Boris Hepp war Anfang April unerwartet gestorben. Um seiner zu ehren hielten die Segler bei der Eröffnung von Go4Speed eine Schweigeminute ab, die Seebahn-Teams segelten außerdem mit einem schwarzen Trauerflor am Achterstag.

 

Freitag: Winter is coming

Als es am Freitag dann auf die Bahn ging zunächst irritierte Blicke: Erster Start um 13 Uhr? Das war neu und kam durch die Bank gut an. Danke ans Team um Eckart Reinke für diesen Schritt und die allgemein klare Kommunikation während der drei Tage. So wurde bereits bei der Steuermannsbesprechung das Programm für alle Wettfahrttage präsentiert: Freitag zwei Rennen, Samstag drei, Sonntag nochmal zwei Rennen. So war es geplant und so wurde es auch durchgeführt. Die landseitige Orga und Abstimmung zwischen den Crews wurde durch eine WhatsApp-Gruppe organisiert und erleichtert – von Zeitangaben des Rahmenprogramms bis hin zu Ersatz-Profilvorstagen lief so ziemlich alles außer Blödsinn über diese Gruppe. Klasse!

Die zwei geplanten Rennen am Freitag waren schnell im Kasten, auch wenn der starke Westwind mit aufbauender Welle und starken Böen schnell die ersten Ausfälle und Sonnenschüsse produzierte. Dennoch, ein gelungener Tag auf dem Wasser. Beim anschließenden Get-Together in der Vaasahalle versammelten sich die Segler zur Tagessiegerehrung und Freibier. Auf Initiative der Halbtrocken 4.0 und Intermezzo-Crew konnten wir im Anschluss einen geselligen Abend bei Leberkas und weiteren Getränken verbringen. Vielen Dank erneut an dieser Stelle für das tolle Engagement.

 

Samstag: Killing me softly

Die Vorhersage für Samstag versprach abnehmende und drehende Winde. In der mit 18 Teams (!!) stark besetzen Gruppe ORC ½ ging die X-41 Sportsfreund von Axel Seehafer als Vortagessiegerin auf die Bahn. In Gruppe ORC 3 stand nach den ersten zwei Rennen Kai Mares‘ IMMAC Fram (Italia 9.98) ganz oben auf dem Treppchen. Nach drei Rennen am Samstag sollte diese Rangordnung zwar bestehen bleiben, die Teams auf den Rängen erhöhten aber spürbar den Druck auf die Erstplatierten. In ORC ½ segelte die Halbtrocken 4.0 mit den Punkten 1.5 – 2 – 1 die exakt selbe Serie wie Sportsfreund und Jens Kuphals neue Landmark 43 Intermezzo verbaute sich an einem starken Tag nur durch einen Frühstart eine solide Position auf dem Podium.

In ORC 3 hingegen segelte die Crew der H.E.A.T. (Farr 30) um Max Augustin eine stabile Serie und sicherte sich nicht nur die Schlagdistanz auf die IMMAC Fram, sondern hielt auch One Spirit mit zwei Punkten auf Distanz. In beiden Klassen bedeutete das: Showdown am Sonntag.

Der Stimmung am Abend tat dies jedoch keinen Abbruch, im Gegenteil: Das KYC-Team beglückte die Segler mit Hot Dogs satt und – naja, seien wir ehrlich – lauter Musik. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Gerüchten zufolge ging die Hoheit über die Musikanlage jedoch im Verlauf des Abends verloren. Egal, solange getanzt wurde ist alles gut und das wurde es.

 

Sonntag: Wenig Wind, kaum Wechsel

Nach mehreren Tagen stärkerer Winde begrüßte der Stollergrund die Teams am Sonntag zu den letzten Rennen mit leichten Winden. Der Wind war zurück auf West und drehte stark unter der Steilküste von Bülk. Mit zwei Tagessiegen machte die Sportsfreund in ORC1/2 keine Gefangenen und sicherte sich den Klassen-Sieg vor Halbtrocken 4.0 und Sydbank. In ORC 3 unterstreicht die IMMAC Fram mit einem zweiten und einem ersten Platz ihren Anspruch auf Führung in der Klasse vor H.E.A.T. und One Spirit.

 

Wie geht es jetzt weiter?

Zunächst sind wir sehr happy über die Resonanz auf die Regatta. Von der Segler-Zeitung und Sail24, Segelreporter über die Yacht und die Kieler Nachrichten hat Seesegeln in den vergangenen Tagen viel Aufmerksamkeit verliehen bekommen. Vielen Dank dafür.

Für den Inshore Cup ist nun erstmal Pause bis zur Kieler Woche Ende Juni. Für den Offshore Cup steht mit dem Im-Jaich-Cup vor Langballigau am 18.05. die erste Runde auf dem Programm. Für die Double Hand-Wertung geht's am 30.05. mit der Baltic 500 in die neue Saison. Wir werden versuchen zu berichten, sind hierbei mangels persönlicher Anwesenheit vor Ort allerdings auf Hilfe angewiesen. Also: Schickt uns Bilder, Berichte, Textschnipsel, Videos oder was auch immer an die bekannten Kanäle.

Soweit von dieser Stelle, auf eine schöne Saison!

Bendix & Bertil

 

Bildnachweis: Felix Diemer 

Download: Ergebnisse-RVS-Inshore-Cup-R-1.0.pdf

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